Vom Horror-Tierheim zu einer jungen, dynamischen Initiative. Ein toller Wandel!

Als ich 2006 das erste Mal im städtischen Tierheim von Evora war, bot sich mir ein Bild des Horrors. Ich sah eingepferchte, abgemagerte, verängstigte Hunde, die ich nicht einmal zum Fotografieren aus dem Zwinger holen durfte. Sie wurden nicht medizinisch versorgt, schwer vernachlässigt und mir wurde eine Adoption verweigert.
Nur über Strohmänner konnten wir einige Hunde retten.

Daisy

Erklärtes Ziel des damaligen Amtsveterinärs war es die Tiere schnellstmöglichst zu töten, auch wenn das Tierheim genug Platz hatte. Er war ein Sadist und für ihn galten die Hunde als Abfallprodukte, die es schnell zu entsorgen galt.
Der Höhepunkt der Brutalität dieses Mannes war das „Liefern“ von gesunden Hunden aus dem Canil an die Universität zu Versuchszwecken! Die Hunde überlebten diese Versuche nie.
Nachdem dieser Skandal bekannt wurde, schlossen sich in Portugal einige sehr engagierte Tierschützer zusammen und zogen durch alle juristischen Instanzen, um diesen Mann zu stoppen. Es dauerte sehr lange, aber letztendlich wurde der zuständige Amtsveterinär seines Dienstes enthoben.
Das Canil hat sich nun von einer Horror-Tötungsstation zu einer tollen Initiative mit engagierten jungen Menschen und einer netten zuständigen Tierärztin gewandelt!
Auf der Suche nach Adoptanten sind die Hunde nun sogar im portugiesischen Fernsehen und in einer Fotoaustellung zu sehen!
https://www.facebook.com/video.php?v=1609592649259124&fref=nf

Dennoch: einigen von ihnen droht das Einschläfern, wenn sich nicht bald Adoptanten finden, da das Tierheim überfüllt ist…

Bei Interesse an einem der Hunde bitte Kontakt über uns: info@hundehilfe-portugal.org